Mannschaften - Frauen Ligen2019 / 2021


1. und 2. Runde der Frauen-Bundesliga in Bad Königshofen
Link Bundesliga Ergebnisdienst Hamburg

1. Runde am 14. September 2019 - 14:00 Uhr

    SV 1920 Hofheim                -  SV Weißblau Allianz Leipzig    4 : 2
1.  Mitra Hejazipour                -  Karina Szczepkowska           0 : 1
2.  Ulrike Rößler                   -  Petra Schulz                  1 : 0
3.  Alena Kushka                    -  Heike Germann                 1 : 0
4.  Christina Winterholler          -  Prof. Dr. Grit Kalies         1 : 0
5.  Anna-Luise Heymann-Lobzhanidze  -  Dr. Anita Just                0 : 1
6.  Astrid Fröhlich-Dill            -  Heidemarie Kluge              1 : 0

2. Runde am 15. September 2019 - 09:00 Uhr

    Rodewischer Schachmiezen       -  SV 1920 Hofheim                4 : 2
1.  Anastasia Bodnaruk             -  Mitra Hejazipour               ½ : ½
2.  Joanna Majdan                  -  Ulrike Rößler                  ½ : ½
3.  Melanie Lubbe                  -  Alena Kushka                   0 : 1
4.  Julia Movsesjan                -  Christina Winterholler         1 : 0
5.  Zuzana Stockova                -  Astrid Fröhlich-Dill           1 : 0
6.  Martina Korenova               -  Nicol Zahn                     1 : 0

Erfolgreicher Saisonstart in die Damenbundesliga

Das dritte Jahr in Folge spielen unsere Frauen nun in der 1. Bundesliga - und starten das erste Mal erfolgreich in die Saison. Die erste Runde gegen Allianz Leipzig, Aufsteiger und Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg, musste gewonnen werden. Auf dem Papier nicht so leicht, denn die Leipzigerinnen haben vorn stärkere Titelträgerinnen als wir und auf Sonja und Karmen mussten wir an diesem Wochenende auch noch verzichten. Leipzig ging es glücklicherweise nicht anders, so dass wir vor Ort auf ein gleichstarkes Team trafen und alle Chancen offen waren.

Ulrike bewies, dass ihre Siegesserie in der letzten Saison kein Zufall war. Souverän wickelte sie schnell in ein Dame-Turm-Springerendspiel ab, bei dem nur sie Druck ausübte und nach und nach die Bauern ihrer Gegnerin einsammeln konnte. Mir hingegen gelang es nicht, auf meine Figuren aufzupassen, so dass schnell der Ausgleich für die Leipzigerinnen folgte. Zu diesem Zeitpunkt standen alle anderen vier Bretter jedoch schon auf Vorteil. Besonders unser Neuzugang, Großmeisterin Mitra Hejazipour aus Brest, spielte ein starke Partie gegen IM Karina Szczepkowska und erarbeitete sich Stück für Stück leichten Stellungsvorteil. Als sie einen Mehrbauern kassierte, lehnte sie das Remisangebot ihrer Gegnerin natürlich ab ... und patzte im 40. Zug. Ein kleines Drama für sie, zum Glück ohne Einfluss auf den Mannschaftserfolg. Christina spielte eine starke Angriffspartie, ohne in ihre übliche Zeitnot zu kommen und brach den gegnerischen Widerstand schnell. Alena hatte lange Zeit einen Mehrbauern, übersah dann im Zeitnotduell eine taktische Wendung - ihre Gegnerin ebenso - und stand im 42. Zug mit zwei Mehrbauern klar auf Sieg. Den endgültigen Matchwinner-Punkt lieferte Astrid, die die passive Spielweise ihrer Gegnerin mit einem Bauerndurchbruch am Königsflügel ausnutzte. Wir hatten allen Grund den Erfolg am Abend zu feiern, und ohne schlechtes Gewissen, da mit Rodewisch am Sonntag ein übermächtiger Gegner auf dem Programm stand. Jeder halbe Brettpunkt ist hier ein Erfolg - diese Ansage nahm das Team sehr ernst und erspielte sich an den ersten drei Brettern sogar 2 Volle davon. Eine klasse Leistung von Mitra, Ulrike und Siegerin Alena!

Die nächste und vorentscheidende Doppelrunde findet im Dezember in Erfurt statt, wo wir gegen Lehrte und Erfurt antreten und mit mindestens 3 Mannschaftspunkten im Gepäck zurückkehren wollen.
(Anna-Luise Heymann-Lobzhanidze)