Mannschaften - Hessische Ligen - Hofheim 22019 / 2021


Hofheim 2 - Hessenliga

1. Runde am 22.09.2019

    SV 1920 Hofheim 2         -  Sabt Frankfurter TV 1860 1    4 : 4
1.  Zude, Erik                -  Rutkowski, Ingo               ½ : ½
2.  Zude, Arno                -  Medvedovski, Michael          1 : 0
3.  Weber, Ulrich             -  du Maire, Jérôme              1 : 0
4.  Kushka, Alena             -  Diyap, Murat                  0 : 1
5.  Kaulfuss, Helmut          -  Artola Pola, Gerardo          0 : 1
6.  Waffenschmidt, Joachim    -  Hagner, Bennet                ½ : ½
7.  Dittmann, Moritz          -  Titsch, Leonhard              ½ : ½
8.  Daub, Wolfgang            -  Philipp, Nils                 ½ : ½

Nachdem Wiederaufstieg in die Hessenliga begann die Saison mit einem letztendlich für beide Seiten glücklichen 4:4.

Die Mannschaftsaufstellung hatte sich mal wieder schwieriger als geplant gestaltet. Da wir, im Vergleich zum Vorjahr, aber über ein größeres Kontingent an Ersatzspielern verfügen, konnten wir schließlich doch mit einer guten Mannschaft antreten.

Beim Gegner fehlten die beiden Spitzenspieler, weswegen wir mit einem durchschnittlichen DWZ-Plus von ca. 100 an die Bretter gingen.

Nach der Eröffnungsphase sahen die meisten Partien ganz gut aus, so dass ein Sieg durchaus erreichbar schien. Nur Helmut (Brett 5) hatte eine schwierige Stellung und musste schließlich die Waffen strecken. Moritz (Brett 7), der mit Schwarz in einem Damengambit zunächst um den Ausgleich kämpfte, kam sogar in leichten Vorteil, konnte diesen in einem Turmendspiel aber nur zum Remis verwerten. Meine Partie (Brett 8) sah optisch vielversprechend aus. Nach einer Abwicklung in ein vorteilhaftes Endspiel mit ungleichen Läufern, konnte ich am Brett jedoch nicht die optimale Gewinnstrategie finden. Folge: Remis und Zwischenstand 1:2. Arno (Brett 2) konnte bald darauf souverän ausgleichen und ein Sieg schien immer noch in Reichweite. Leider kippte dann die Partie von Alena (Brett 4), die für einen Angriff am Königsflügel den eigenen König in der Mitte gelassen hatte. Nachdem der Angriff nicht durchschlug, konnte der Gegner die offene weiße Königsstellung ausnutzen und kam in ein Endspiel mit ungleichen Läufern, aber zwei gewinnbringenden Mehrbauern. Unser Neuzugang Joe (Brett 6) hatte vorübergehend einen Bauern mehr. Sein junger Gegner konnte jedoch den Spieß umdrehen, allerdings war das resultierende Turmendspiel für ihn nicht zu gewinnen.

Zwischenstand: 2,5:3,5

Erik (Brett 1) hatte zu diesem Zeitpunkt einen gesunden Mehrbauern, Uli (Brett 3) eine Qualität für einen Bauern. Also noch alles drin.

Nachdem Erik seinen Vorteil in einem Damenendspiel trotz zähen Ringens nicht verwerten konnte, wurde es nochmal richtig spannend. Glücklicherweise konnte Uli sein technisch anspruchsvolles Endspiel zum Sieg führen und unsere zwischenzeitlichen Sorgen zerstreuen. Nach dem Spielverlauf können wir durchaus mit dem Ausgang zufrieden sein, es wäre aber auch mehr drin gewesen.
(Wolfgang Daub)